PowerShell Hauptkonferenz April/Mai 2016
Agenda

Vorabendprogramm 21.04.2015

Falls Ihr Partner Sie nach Essen begleitet, oder Sie sich mit anderen Teilnehmern schon einmal auf das Ruhrgebiet einstimmen wollen, seien Sie beim Konferenz-Vorabendprogramm dabei! Dies steht auch der Begleitpersonen offen und kostet EUR 55,- pro Person (Das Vorabendprogramm enthält eine Besichtigung des Weltkulturerbes Zeche Zollverein mit einem Gästeführer und anschließendem Abendessen.) Eine separate Anmeldung für das Vorabendprogramm ist erforderlich.
Bitte melden Sie sich per E-Mail an:

#0 Keynote PowerShell wird Mainstream mit PowerShell 5 und Windows 10

Speaker: MVP Dr. Tobias Weltner

Zur Einstimmung lädt PowerShell MVP Dr. Tobias Weltner Sie auf eine hochtechnische und ebenso unterhaltsame Rundreise ein. Was sind die Kernkonzepte der PowerShell? Wie bilden die verschiedenen PowerShell-Versionen Schritt für Schritt die Vision der PowerShell ab, und welche Vision ist das eigentlich?

Mit den Hintergründen, die hier mit vielen Beispielen und Blicken hinter die Kulissen geliefert werden, starten Sie bestens vorbereitet in die Konferenz.

#1 Klassen erstellen mit PowerShell 5

Speaker: MVP Dr. Holger Schwichtenberg

Bisher war es doch recht umständlich, objektorientiert in PowerShell-Skripte zu programmieren. In PowerShell 5.0 gibt es nun endlich Klassen.

Der Vortrag erläutert die Konzepte der PowerShell-Klassen (Attribute, Methoden, Konstruktoren, Statische Mitglieder und zeigt die Einsatzgebiete der PowerShell-Klassen auf. Hier erfahren Sie die technischen Grundlagen dieses neuen PowerShell 5 Features, auch als spirituelle Vorbereitung auf den nachfolgenden Vortrag.

#2 Directions for PowerShell

Speaker: MSFT Bruce Payette

Buchautor und Microsoft PowerShell-Team Mitglied Bruce Payette (USA) zeigt in diesem englischsprachigen Vortrag, welche Neuerungen die Klassenunterstützung in PowerShell 5 für PowerShell-Skripter mit sich bringt.

With the drive to DevOps, making PowerShell more appealing to developers as well as Ops folks is critical. At the same time, PowerShell DSC’s dependency on MOF has been something of a barrier to getting adequate provider coverage. In PowerShell V5, the introduction of classes along with exposing the domain-specific language (DSL) mechanisms underlying DSC are designed to address both of these issues. With V5, providers simply become a PowerShell class. And within classes, we have more traditional (for programmers) semantics – single return, lexical scoping, etc. At the same time, the DSL mechanisms allow users to use DSC-like patterns to target arbitrary data representations.

#3 DSC effektiv einsetzen

Speaker: Peter Kriegel

Desired State Configuration (DSC) war die wesentliche Neuerung in PowerShell 4. Diese Feature wird von Microsoft mit hoher Priorität stetig weiterentwickelt. So sind in PowerShell 5 nun auch klassenbasierte Konfigurationen möglich.

Peter Kriegel zeigt, was DSC eigentlich ist, und wie man durch ein geplantes Vorgehen bei der Desired State Configuration eine hohe Effizienz und einen abgesicherten Konfigurations-Prozess realisieren kann. Dazu zählen beispielsweise wiederverwendbare Konfigurationen und das Zusammenführen von Konfigurationen aus Composite-Resourcen.

Im Windows Management Framework 5.0 kommen neue Möglichkeiten hinzu, um mehrere partielle DSC Konfigurationen, ähnlich wie bei den Group Policies, im Team spielen zu lassen. Mit der Cross-Node (Cross-Computer) Synchronisation, kann die Desired State Configuration in der Version 5.0 darüber hinaus auch zur Orchestration von Konfigurationsabläufen benutzt werden.

Dieser Vortrag liefert die Grundlagen auch für den nachfolgenden Vortrag.

#4 Minimizing risk in modern PowerShell environments with JEA

Speaker: MVP Alexandar Nikolic

Die Absicherung der Unternehmens-IT wird im Post-Edward-Snoden-Zeitalter immer wichtiger. Microsoft MVP Alexandar Nicolic (Serbien) erläutert in diesem englischsprachigen Vortrag die JEA-Initiative ("Just Enough Admin", Rechte-Limitation zur Verringerung der Angriffsfläche) und nutzt dazu als implementierende Technik unter anderem auch DSC.

With Windows PowerShell remoting and customized endpoints available in older releases of Windows PowerShell, we have ways to constrain and delegate administration properly. Though it wasn't easy to create constrained endpoints and distribute them across the environment, that’s changing with Desired State Configuration (DSC) and Just Enough Administration (JEA), new tools to create boundaries for your admins, and give them the minimal set of privileges they need to perform their tasks. In this session, we’ll demonstrate how to set up and deploy a JEA endpoint.

#5 Sicheres Remoting im Unternehmensumfeld

Speaker: Thomas Wiefel

Übergabe von Benutzerkennungen mit Passwörtern und die Absicherung zentraler Scriptbibliotheken sind zwei Anwendungsfälle, in denen Remoting und Sicherheit im Unternehmen eine zentrale Rolle spielen.

Ist dann Signierung der einzige Lösungsansatz? Hilft die Kompilierung einer WPS Anwendung oder die Implementierung als Dienst? Strategien solcher Ansätze werden diskutiert.

Wünschen Sie aus einer LINUX / UNIX Umgebung die Windows Powershell aufzurufen scheint kein Weg an SSH vorbeizugehen. Doch auch in diesem Fall kann ein XML basierter Kommunikationskanal helfen. Webservices über SOAP bieten uns eine Alternative. Aufruf und Verarbeitung in und aus diesen beiden Welten schaffen ein denkbares Integrationsscenario von UNIX Shell und WPS.

#6 OMI - PowerShell Everywhere

Speaker: Bartosz Bielawski

Heterogene IT-Infrastrukturen sind keine Seltenheit und deshalb ist auch die Verwaltung von Nicht-Windows-Systemen mit PowerShell ein wichtiger Baustein. In diesem englischsprachigen Vortrag geht PowerShell MVP Bartek Bielawski (Polen) der Frage nach, wie mit OMI auch Nicht-Windows-Systeme und -Geräte verwaltet werden.

CIM cmdlets and CDXML commands were advertised as technology that will enable PowerShell users to manage anything in datacenter. It wouldn’t be possible though without something that we can talk to on the remote end and that’s were OMI kicks in.

In this session you will see “live”: managing Linux processes, Network Switches, using DSC to control Linux configuration and more!

#7 Administration von Linux & Co mit PowerShell

Speaker: Thorsten Butz

Thorsten Butz wirft einen Blick auf Microsofts WPSDSCLinux-Modul ("Windows PowerShell Desired State Configuration - for Linux"), welches eine "Desired State"-Konfiguration für Linux Clients ermöglicht, in dem es im Backend auf die OMI-Bibliothek der OpenGroup zurückgreift.

Wir erzeugen Objekte via SSH, verschieben Ordner, kopieren Dateien mit der SSH.NET-Bibliothek. Abschließend inventarisieren wir eine heterogene Serverlandschaft mit Hilfe der CIM-Cmdlets.

Zentral gehen wir der Frage nach, in wie fern sich Nicht-Windows-Betriebssysteme mit der PowerShell verwalten lassen und wie hoch der zu erwartende Implementierungsaufwand bei den verbreiteten Linuxdistributionen (Debian/Ubuntu, RedHat/CentOS/Fedora, SuSE Linux) ist.

Abendveranstaltung

Bei kühlen Getränken bietet das Abendprogramm einen gemütlichen Rahmen, um in angenehmer Atmosphäre weiter zu netzwerken, den Abend ausklingen zu lassen oder am Hackathlon teilzunehmen.

Beim Hackathlon werden interessante PowerShell-Fragestellungen gemeinsam diskutiert und gelöst. Bitte bringen Sie Ihr Notebook mit, wenn Sie aktiv am Hackathlon teilnehmen möchten. Preise gibt es natürlich auch zu gewinnen: eine Lizenz für das PowerShell-Entwicklungssystem ISESteroids Enterprise zum Beispiel, sowie Fachbücher zu PowerShell von den Autoren Dr. Holger Schwichtenberg und Dr. Tobias Weltner.

#8 Spirituelle Einstimmung Tag 2

Speaker: MVP Dr. Tobias Weltner

Eine der Stärken der PowerShell sind vorgefertigte Lösungen. Microsoft liefert mit seinen Produkten immer häufiger auch PowerShell-Cmdlets aus und Drittanbieter stellen Toolsammlungen bereit. Jeder kann Lösungen durch Module, Cmdlets und Funktionen einfach und wiederverwertbar verpacken.

Dr. Tobias Weltner führt Sie in die Themen des 2. Konferenztages ein und stellt kurz die rote Linie heraus, damit Sie die folgenden Fachvorträge besonders effektiv in Perspektive setzen können.

#9 Advanced Functions und Binäre Cmdlets

Speaker: MVP Dr. Holger Schwichtenberg

Es gehört zu den Best Practices der PowerShell-Nutzung, möglichst viele Funktionalität in einem Skript in wiederverwendbare Cmdlets zu kapseln. Dazu gibt es zwei Wege.

Dr. Holger Schwichtenberg vergleicht die „Advanced Functions“ in der PowerShell-Sprache mit den kompilierten Cmdlets, die man in Visual Basic und C# erstellen kann. Natürlich gibt es dazu auch eine Kurzeinführung in C# und Hinweise zur Verteilung von Cmdlets in Modulen.

#10 Active Directory Health Check through PowerShell

Speaker: Jeff Wouters

Microsoft MVP Jeff Wouters (Niederlande) zeigt in diesem englischsprachigen Praxisvortrag, wie die Integrität eines Active Directory mit PowerShell systematisch und schnell überprüft werden kann.

At each new customer there is a single thing I check before starting on a project: Active Directory health. You wouldn't believe the problems that you could encounter, when AD isn't feeling that well and what a headache it can cause when troubleshooting the issue(s).

During this session Jeff will show and discuss the technical issues he encountered, including why he is using custom LDAP connections and not the AD cmdlets, what he has encountered regarding resource utilization and performance of his Active Directory Health Check script.

#11 Monitoring Scenario mit Exchange, Sharepoint & Lync

Speaker: Ulrich Boddenberg

In diesem Vortrag wird gezeigt, wie man mit der PowerShell das Provisioning und Monitoring für die Applikationen Exchange, SharePoint und Lync optimieren kann – und zwar sowohl on-premises als auch in der Cloud mit Office 365.

Präsentiert wird zunächst das lauffähige Szenario, dann werden die unterschiedlichen Lösungsbausteine im Detail vorgestellt und „live“ zur Gesamtlösung zusammengebaut.

#12 Virtuelle Umgebungen mit Powershell verwalten

Speaker: Holger Voges

Virtuelle Umgebungen werden immer komplexer. Neben Ihrer On-Premise-Umgebung haben Sie jetzt auch die Möglichkeit, Ihr Netzwerk in die Cloud zu erweitern. Mit Hybrid-Cloud-Lösungen wird aber auch die Verwaltung der Netzwerke immer anspruchsvoller.

In diesem Vortrag zeigt Ihnen Holger Voges, wie Sie die Features virtuellen Maschinen in Azure für sich nutzbar machen können, wie Sie Azure-VMs in Ihre Netzwerk integrieren, und wie Sie mit den verfügbaren Cmdlets nicht den Überblick über Ihre Umgebung verlieren.

#13 Text Parsing and Example Driven Parsing in PowerShell 5

Speaker: MVP Dr. Tobias Weltner

PowerShell ist objektorientiert, aber die Welt drumherum nicht. Textbasierte Logdateien und Befehle, die einfachen Text zurückliefern, lassen sich mit wenigen Cmdlets und einigen Kniffen aber sehr effektiv in Objekte umwandeln und auf gewohnte Weise von PowerShell auswerten. Weltner zeigt einige Standardverfahren, mit denen sich die meisten Parsingaufgaben lösen lassen.

In PowerShell 5 kommt mit dem neuen Cmdlet ConvertFrom-String außerdem ein vollautomatischer Weg hinzu: getrieben von Microsoft Research erstellt dieses Cmdlet vollautomatisch die zur Textauswertung notwendigen Algorithmen, einzig auf der Basis von einigen Beispieldatensätzen. Wie dies genau funktioniert und auch welche Fallstricke dabei auftreten können, ist ebenfalls Thema.

#14 Datenbankzugriff mit PowerShell

Speaker: MVP Dr. Holger Schwichtenberg

Auch in PowerShell-Skripten muss man Datenbestände lesen oder Daten in Datenbanken schreiben. In die PowerShell eingebaute Commandlets gibt es aber für Datenbankzugriffe leider nicht. Dr. Holger Schwichtenberg stellt die .NET-Komponente „ADO.NET“ und Ihren Einsatz zum Zugriff auf Microsoft SQL Server-, Oracle- und Access-Datenbanken vor. Er vergleicht die Konzepte „DataReader“ und „DataSet“. Außerdem zeigt er Commandlets, die von ADO.NET abstrahieren.

#15 PowerShell und OData

Speaker: Peter Monadjemi

„O-was?“ - brauche ich das? OData ist eines jener (Microsoft-) Themen, die nur wenige kennen, die aber sehr viel Potential besitzen. OData steht für „Open Data“ und ist ein von Microsoft vor ein paar Jahren initiiertes Protokoll, durch das sich beliebige Datenquellen über REST basierte Webservice-Aufrufe (konkret über HTTP) nicht nur abrufen, sondern auch aktualisieren lassen. Damit lassen sich CRUD-Operationen gegen beliebige Datenquellen über das Web durchführen.

Möchte man diese Daten dann per PowerShell-Cmdlets ansprechen, kann man sich diese Cmdlets mit dem Aufruf eines einzelnen Cmdlets, wie z.B. New-ODataServiceProxy, generieren lassen und dann bequem auf einen OData-Endpunkt zugreifen.

Es gibt noch einen zweiten Aspekt, der OData für PowerShell-User attraktiv macht. Über einen Http-Aufruf eines OData-Endpunkts lassen sich auf der Serverseite beliebige Cmdlets ausführen. Damit wiederum wird der Aufruf von Cmdlets von einem beliebigen Gerät, etwa SmartPhone, möglich. Eine Windows Phone-App, mit der Administratoren vorbereitete Cmdlets ausführen können, stelle ich in dem Vortrag vor.

#16 COM-Objekte in PowerShell einsetzen

Speaker: Peter Kriegel

COM-Objekte sind DLLs, die Funktionalitäten über das Component Object Model auch der PowerShell zur Verfügung stellen. Zwar sind COM-Objekte weitgehend durch .NET Lösungen abgelöst, doch gibt es noch immer zahlreiche Systembibliotheken, die auf COM basieren. Insbesondere im Office-Umfeld stellen sie die einzigen Hilfsmittel der Automation dar.

Microsoft hat in der PowerShell 5.0 die COM Schnittstelle stark überarbeitet und die Zugriffe auf COM Objekte sind teilweise deutlich schneller geworden.

In diesem Vortrag erfahren Sie, was COM und DCOM eigentlich bedeutet und wie Sie die darin schlummernden Funktionalitäten von PowerShell aus nutzen, um die Bandbreite Ihrer PowerShell-Lösungen zu erweitern.

Rückblick auf die Themen aus 2014

Rückblick auf die Agenda 2014