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Begriff Service Control Manager
Abkürzung SCM
Eintrag zuletzt aktualisiert am 07.03.2004

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Was ist Service Control Manager?

Der Service Control Manager (kurz: SCM, üblicherweise gesprochen: SCUM) ist ein Teil der COM-Bibliothek, der Objekte im Auftrag eines Clients aktiviert.

Der Service Control Manager (SCM) ist derjenige Teil der COM-Implementierung, der dafür zuständig ist, Anfragen von COM-Clients nach Schnittstellen entgegenzunehmen und mit einem Zeiger auf die entsprechende Schnittstelle zu antworten. Dazu gehört auch, dass der SCM die passende Implementierung findet, ggf. auch auf einem entfernten System.

COM-Client und COM-Server kommunizieren aber nicht direkt mit dem SCM; sie rufen Methoden in der COM-Bibliothek auf, die ihrerseits den SCM ansprechen.

Der SCM ist kein Object Trader, der in der Lage wäre, eine Anforderung der Form »Liefere mir irgendeine Komponente, die eine Textdatei lesen und schreiben kann und Unicode unterstützt« zu bearbeiten. Die Auswahl der Komponente muss der Client treffen. Das Component Object Model stellt bislang neben der Kategorisierung von Klassen in Component Categories (siehe Kapitel 1.20) keinen Trading-Mechanismus bereit. Auch der Standort der Komponente muss dem Client bekannt sein. Oft werden daher selbst programmierte Trader-Objekte zwischen Client und Server geschaltet.

Der SCM ist in RPCSS.EXE implementiert und im Task-Manager sichtbar, da er automatisch gestartet wird. Der SCM verwendet als festen TCP-/UDP-Port den Port Nummer 135. Nur so weiß ein SCM immer, wie er den SCM-»Kollegen« auf einem entfernten Rechner erreichen kann. Sofern ein Client eine Remote-Instanziierung fordert, hat diese Anforderung für den SCM Vorrang vor den in der Registry konfigurierten lokalen Komponenten.

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